„Kunst und Demokratie“ Skulpturen in der Scheune | Kunsthof Thomatal

Mit der zweitägigen Veranstaltung „Kunst und Demokratie“ machte der Kunsthof Thomatal im Herbst 2020 auf wichtige Themen unserer Zeit aufmerksam. Der Betreiber des Kunsthofs, Martin Gautsch, der sich selbst künstlerisch betätigt, hat drei weitere Kunstschaffende, mehrere Vortragende und Beitragende aus nah und fern vor Ort versammelt. Die zur Ausstellung geladenen Mitwirkenden fanden Werkstatt, Garage und die historischen Nebengebäude u.a. Mühle, Getreidespeicher seines Bauernhofs für künstlerische und inhaltliche Installationen vor. Das interessierte Publikum konnte im Areal des Kunsthofs eine hochwertige Kunstausstellung abschreiten, spannende Vorträge hören und mitgebrachte Beispiele kultureller Strategien im ländlichen Raum verfolgen, bei Diskussionen und einer Performance mitwirken.

Auf der Homepage des „Kunsthof Thomatal“ findet man ausgewählte Werke des Künstlers, Texte zu verschiedenen Themen und Vortragsangebote. Weitere Ausstellungen sind geplant.

Zum Bild: Dieses zeigt Martin Gautsch mit seiner Kunstinstallation „Wo es keinen Rechtsstaat gibt“. Die zentrale Arbeit „Vergebung“ in der Ausstellung ist eine lebensgroße, angekohlt-dunkle Mädchenfigur, die eine helle hölzerne Kugel zwischen den Händen hält. Metalltafeln mit eingestanzten Sätzen umgeben sie, kurze Protokolle der Angst, bis in die jüngste lokale Geschichte – deren Auswahl stammt von Historiker Klaus Heitzmann. Außergewöhnliche Frauen und Mädchen wurden im Lungau rund um Schloss Moosham – dort wurde „Recht“ gesprochen – noch bis ins späte Jahrhundert als vermeintliche Hexen verbrannt. Foto: H. Holzinger

Kontakt: www.kunnst.at

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